03.06.2026 Vollsperrung der Nordbrücke – BBB fordert kurzfristiges Verkehrskonzept

Nachdem die Autobahn GmbH heute um 15 Uhr wird die Nordbrücke komplett für den Verkehr gesperrt hat und es in der Folge wie zu erwarten zu chaotischen Verhältnissen auf den Straßen in Bonn gekommen ist, fordert die BBB-Ratsfraktion den Oberbürgermeister auf, schnellstmöglich ein Konzept zu entwickeln, das den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt. Dabei ist für den BBB insbesondere die Wiederherstellung der vier Fahrstreifen auf dem Hermann-Wandersleb-Ring, auf der Adenauerallee, auf der Sandkaule und auf dem Belderberg, die Wiedereinführung von Tempo 50 auf der Reuterstraße sowie die Öffnung des Cityringes zu prüfen. Als unverzichtbare Reaktion sieht man bei der Wählergemeinschaft die Freigabe der Rheinuferstraße. Insbesondere könnte von der Adenauerallee kommender Verkehr ab Zweiter Fährgasse via Rathenau- und Brassertufer, der Rheingasse und der Straße Am Boeselagerhof so direkt auf die Kennedybrücke auffahren. Einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag für die Ratssitzung am 11. Juni 2026 wird die BBB-Fraktion in Kürze einbringen.

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender Johannes Schott: „Die Sperrung der Brücke ist für den Bonner Verkehr katastrophal. Es gilt jetzt unverzüglich Entlastungsmöglichkeiten zu schaffen, um den drohenden Verkehrskollaps abzuwenden und die unvermeidlichen Folgen des Brückenausfalls mindern zu helfen. Wir erwarten vom Oberbürgermeister, dass er schnellstens Interimsmaßnahmen verfügt und spätestens zur kommenden Ratssitzung geeignete Vorschläge zur dauerhaften Reaktion auf eine anhaltende Brückenschließung unterbreitet.“