Beethovenhalle Bonn - BBB: Für erneutes Desaster sind die Bonner Grünen mitverantwortlich

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Die BBB-Fraktion fühlt sich nach den neuesten Hiobsbotschaften zur Arbeitsverweigerung der verantwortlichen Architekten in ihrer bereits vor 2 Jahren im Rat am 18.03.2019 gestellten Forderung bestätigt. Damals hatte der BBB beantragt (DS 1910920) zu prüfen, „ob mit den derzeitigen Verantwortlichen nach Umplanung und Verringerung des Bauvolumens zur Erneuerung der Beethovenhalle weitergearbeitet werden kann oder ob diese ersetzt werden müssen.“.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Unseren Prüfauftrag, der sich insbesondere auf die Architekten bezog, lehnte die seinerzeitige Mehrheit u.a. mit den Stimmen der Bonner Grünen ab. Damit tragen sie für mich die Verantwortung dafür mit, dass es mittlerweile seit über drei Jahren keine Gesamtausbau- und Zeitplanung für die ebenfalls von ihnen mitbeschlossene Luxussanierung der Beethovenhalle gibt.“

Aus Sicht der BBB-Fraktion ist mit der damaligen Ablehnung einer ernsthaften Prüfung, ob die Zusammenarbeit mit den beauftragten Architekten beendet und ein neues Architekturbüro gesucht werden sollte, ein fatales Signal an die Architekten ausgesendet worden. Das hoffnungslos überforderte und fachlich offensichtlich nicht kompetente Architekturbüro fühlt sich jetzt auch noch berufen, für ihre Schlechtleistung mehr Geld zu fordern. Und da geht es nicht nur um zusätzliche Leistungen sondern auch um höhere Honorare wie schon beim TGA-Planungsbüro, befürchtet der BBB.

„Für mich stellt sich nicht mehr die Frage, ob sich die Stadt vor 2 Jahren mit neuen Architekten besser gestanden hätte, sondern vielmehr, wer jetzt die endgültige Ausbau- und Zeitplanung umsetzen soll. Denn andere Architekten dürften sich für dieses heiße Eisen wohl kaum mehr finden lassen. Ich bezweifle auch, ob weitere externe Beratung, die zudem bei der Oberbürgermeisterin und nicht beim SGB angesiedelt werden soll, das Bauprojekt auf die Spur bringt“, so Schott.

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