Bilanz von CDU-OB Ashok Sridharan - BBB: Pleiten, Pech und Pannen kennzeichnen Amtszeit des Oberbürgermeisters

Aus Sicht der BBB-Fraktion wirft die von OB Sridharan selbst gezogene Bilanz seiner Amtszeit mehr Fragen auf, als dass sich in seinem Handeln tatsächliche Problembewältigung erkennen lässt.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Wenn der OB einerseits anführt, dass die Haushaltskonsolidierung höchste Priorität genieße, in gleichem Atemzug aber sagt, dass die in 2017 bis 2019 erzielten positiven Jahresabschlüsse der Stadt in den nächsten Jahren mehr Flexibilität schaffen, dann bedeutet dies nichts anderes als das ungebremste Fortsetzen der Schuldenmachermentalität und auch künftig auf schmale Kante genähte städtische Finanzen. Gemeinsam mit CDU, FDP und Grünen hat dieser Oberbürgermeister den Bonner Bürgern trotz sprudelnder Steuereinnahmen in seiner Amtszeit zusätzliche 200.000.000 Euro Schulden (bis 31.03.2020) beschert. Keine Glanzleistung für einen ehemaligen Kämmerer!“

Und beim Thema Klimaschutz beschränken sich die Ergebnisse seiner Amtszeit auf Strategien, Konzepte und leere Worthülsen. Flugreisen rund um den Erdball und allzu oft auch nach Berlin, rund 1.000 Baumfällungen in Bonn jährlich und reichlich hochpreisiger Investoren-Beton statt schattigem Grün und Freiflächen sprechen da eine ganz andere Sprache.

„Zu der bisherigen Wirkung des erstmals am 30. März 2017 verabschiedeten und mit Beschluss vom 10. Juli 2018 modifizierten Bonner Baulandmodells von CDU, FDP und Grünen musste seine Verwaltung in mündlichem Vortrag kleinlaut einräumen, dass dadurch bisher keine einzige Sozialwohnung gebaut wurde. Mit den laut städtischer Statistik in diesem Zeitraum über 3.000 neu entstandenen Wohnungen hat er insbesondere den Investoren eine Freude gemacht“, so Schott.

Und was den von ihm angeführten „Rahmenplan Bäder“ angeht, sollten die Bonner Bürger nicht vergessen, dass CDU-OB Sridharan das Grundstück des Kurfürstenbades verkaufen und zusammen mit dem Frankenbad durch ein Zentralbad ersetzen wollte, was für rund 220.000 Einwohner das Aus des einzigen Hallenbades in ihren Stadtbezirken Bonn bzw. Bad Godesberg bedeutet hätte.

Bei den Bauprojekten hat es in der Amtszeit des Oberbürgermeisters massive Probleme gegeben. Hier sei nur an die Sanierung der Beethovenhalle, den aktuellen Zustand der Bad Godesberger Stadthalle und die Residualkosten bei "Urban Soul" am Bonner Bahnhofsvorplatz erinnert.

Auch bei der Reform des Dienstleistungszentrums hat er seine eigenen Ziele nicht erreicht, sondern stattdessen die Situation massiv verschlechtert. Und den gesamten Verwaltungsapparat scheint er auch nach 5 Jahren noch nicht einmal halbwegs im Griff zu haben. 

Schott: „Leider hat Herr Sridharan bewiesen, dass er dem Amt des Oberbürgermeisters nicht gewachsen ist. Viele Bürgerinnen und Bürger hatten sich einen eloquenten Oberbürgermeister gewünscht, der die massiven Probleme endlich anpackt. Doch mit seinem häufig zögerlichen Verhalten und der regelmäßigen Flucht vor der Verantwortung hat er die Stadt nicht vorangebracht."

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