Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft - BBB begrüßt Standortwahl für Kurfürstenbad und will Erhalt des Frankenbades

Der Oberbürgermeister hat heute seine Vorschläge für die Zukunft der Bonner Bäder eingebracht. Danach will OB Sridharan alle Freibäder erhalten1, aber beim Hallenbadbestand zu deutlichen Änderungen des Status Quo kommen.

Für Beuel schlägt er die Schließung des dortigen Hallenbades nach dem Bau eines Kombibades² auf dem Gelände des Ennertbades und für Bad Godesberg den Abriss und Neubau³ des Kurfürstenbades am bestehenden Standort vor. Im Stadtbezirk Bonn sieht der OB zwei Varianten vor: 1. Errichtung eines neuen Hallenwettkampfbades4 mit 8 Bahnen auf dem Gelände des Römerbades und Schließung des Schwimmbetriebes im Frankenbad; 2. Generalsanierung des Frankenbades5. Unabhängig davon sollen im Bad des Sportpark Nord Erneuerungsarbeiten6 durchgeführt werden. Zur Kompensation der während der Sanierungsarbeiten wegfallenden Wasserfläche im Stadtbezirk Bonn beabsichtigt der OB den Bau eines temporären Hallenbades7 an einem noch nicht feststehenden Standort. Das Hardtbergbad soll lt. Stadtspitze zu einem ganzjährig nutzbarem Famlilienbad8 ausgebaut werden. Die Lehrschwimmbäder will Sridharan bis auf das im Konrad-Adenauer-Gymnasium und das Therapiebecken in der Königin-Juliana-Schule allesamt schließen. Für die von ihm vorgeschlagenen Maßnahmen will sich der OB mit einer Prüfung in baufachlicher und finanzieller Hinsicht vom Rat beauftragen lassen, zu der er externe Planungsbüros hinzuziehen will. Erst nach Vorliegen dieser Arbeiten beabsichtigt Sridharan jede einzelne Maßnahme dem Rat zur Beschlussfassung vorlegen. 

Dazu sagt BBB-Fraktionsvorsitzender: „Wir begrüßen, dass der Oberbürgermeister jetzt doch am bestehenden Standort des Kurfürstenbades eine Schwimmhalle vorsieht und sich damit unserer langjährigen Forderung angeschlossen hat. Das Gelände des Römerbades ist zu abgelegen für ein neues Hallenbad für den Stadtbezirk Bonn. Aus diesem und weiteren Überlegungen werden wir uns für eine Generalsanierung des Frankenbades stark machen. Ob die Schätzkosten von 130 Mio. EUR für alle Maßnahmen realistisch sind, muss angesichts der in den vergangenen Jahren zu verzeichnenden Kostenexplosionen bei städtischen Neubauten oder Sanierungen allerdings bezweifelt werden.“    

  • 1 Schätzkosten   5 Mio. EUR
  • ² Schätzkosten 20 Mio. EUR
  • ³ Schätzkosten 15 Mio. EUR
  • 4 Schätzkosten 30 Mio. EUR
  • 5 Schätzkosten 35 Mio. EUR
  • 6 Schätzkosten 15 Mio. EUR
  • 7 Schätzkosten 10 Mio. EUR
  • 8 Schätzkosten 30 Mio. EUR

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