Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen: BBB unterstützt Forderung der Gymnasien nach Rückkehr zum bewährten System

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Die BBB-Fraktion spricht sich wie die Bezirksdirektorenkonferenz städtischer Gymnasien, für die Rückkehr zum alten Anmeldeverfahren aus. Im Gegensatz zur heutigen Regelung startete das bis 2012/2013 praktizierte Anmeldeverfahren für die von städtischer Seite betriebenen weiterführenden Schulen noch am selben Tag.

Johannes Schott, Stadtverordneter und schulpolitischer Sprecher der BBB-Fraktion: „Das frühere Anmeldeverfahren war sinnvoll und hat sich viele Jahre lang bewährt. Statt monatelange Ungewissheit wie unter dem heutigen System, hatten die Eltern bis vor wenigen Jahren noch frühzeitig Planungssicherheit. Wir hatten uns bereits 2012 für die Beibehaltung des bewährten Anmeldeverfahrens ausgesprochen, weil wir befürchteten, dass durch die damalige Neuregelung unsere Gymnasien erheblich benachteiligt werden. Und genau das ist eingetreten. Es kann und darf nicht länger Interesse des Schulträgers sein, die städtischen Gymnasien und die Eltern, die ihre Kinder dorthin schicken wollen, zu behindern. Wir fordern den neuen Oberbürgermeister Sridharan auf, die unter seinem Vorgänger aus erkennbar ideologischen Gründen eingeführte Regelung schnellstens wieder abzuschaffen. Wir wollen nicht, dass in Bonn weiter vorrangig bestimmte Schulformen gefördert werden und wir am Ende nur noch die von interessierter Seite propagierte Einheitsschule haben.“

Die BBB-Fraktion wird sich für die Wiedereinführung des alten Anmeldeverfahrens einsetzen und dies entsprechend im Schulausschuss beantragen.

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