Schilda vor dem Hauptbahnhof: Beleuchtung vergessen - BBB fordert ein adäquates Beleuchtungskonzept

Undurchdringliche Finsternis herrscht vor dem Bonner Hauptbahnhof auf dem neu geschaffenen Plätzchen zwischen Maximilian-Center und Urban Soul, wenn es Nacht wird. Die BBB-Fraktion hat daher Oberbürgermeister Ashok Alexander Sridharan darauf hingewiesen, dass dies kein adäquater Empfangsraum für Besucher der Stadt ist. Offenbar hat man beim Entwurf der einfallslosen Platzgestaltung die Aufstellung einer angemessenen Platzbeleuchtung vergessen und gehofft, die angrenzenden Geschäfte würden schon genug Licht spenden können. Spätestens ab 22 Uhr handeln diese jedoch im Interesse des Umweltschutzes und verzichten auf unnötigen Stromverbrauch zur Werbung für ihre Waren.

Weiterlesen

Drucken

Zur Forderung der katholischen und evangelischen Kirche, in Bonn zusätzlich Migranten von der Insel Lesbos aufzunehmen - BBB: Bonn mit 140 % Übererfüllung bereits einer der Spitzenreiter in Deutschland

Unverständnis zeigt BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt für die Forderungen von katholischer und evangelischer Kirche in Bonn nach einer klaren Aussage für die Aufnahme von Migranten aus dem Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos: „Es gibt in der Bundesrepublik klare Regelungen für die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb des Bundesgebietes. Bonn hat nach der Erklärung des Oberbürgermeisters in der letzten Sitzung des Stadtrats am 7. September 2020 seine Aufnahmequote gemäß Integrationsschlüssel mit 140 % bereits heute übererfüllt und leistet damit weit mehr als fast alle Städte, Gemeinden und Landkreise in der Bundesrepublik. Dass dies den Vertretern der beiden Kirchen offenbar unbekannt und gleichgültig ist, ist mir völlig unverständlich.“

Weiterlesen

Drucken

Ex-OB Dieckmann und Ex-Stadtdirektor Hübner wegen grober Pflichtverletzung im WCCB-Skandal verurteilt - BBB begrüßt Entscheidung des Gerichtes

Die BBB-Fraktion zeigt sich erfreut über das Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln, das die frühere SPD-Oberbürgermeisterin Barbara Dieckmann und den ehemaligen CDU-Stadtdirektor Arno Hübner im Zusammenhang mit dem WCCB- Bauskandal wegen grob fahrlässiger Dienstpflichtverletzung u.a. durch Missachten ihrer in der Gemeindeordnung festgeschriebenen Informationspflicht gegenüber dem Rat zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von jeweils 1 Mio. EUR an die Stadt Bonn verpflichtet.

Weiterlesen

Drucken

Nachverdichtung Grüner Weg: Ersatzpflanzungen sind unterblieben; BBB: Befreiung für Bauherrn ist ein Skandal

Während noch der Denkmalpflegeplan Bad Godesberg im Oktober 1990 die Siedlung „Hochkreuzallee“ als besonders typisches Beispiel der späten 50er Jahre Siedlungen wegen ihrer Haustypenvielfalt und wegen ihres ausgewachsenen Grünbestandes aus architektonischer Sicht als erhaltenswert bezeichnete, lehnten CDU, SPD, FDP und Grüne den Antrag des BBB, die im Volksmund „Margarineviertel“ genannte Hochkreuzsiedlung über einen Bebauungsplan im Bestand zu schützen, im Jahr 2013 ab. Sie gaben die bauliche Verdichtung und die Zerstörung des größten Teils der Grünflächen zur Errichtung von zwei viergeschossigen Gebäuden mit Staffelgeschoss für das Grundstück Grüner Weg 41 mit 22 Wohneinheiten und für das Grundstück Ürziger Str. 6–8 mit 20 Wohneinheiten nebst einer Tiefgarage frei.

Weiterlesen

Drucken

Einkaufzentrum auf dem Lubig-Gelände in Lannesdorf: BBB lehnt verdichtete Investorenplanung als rücksichtslos ab

Die “Lubig Real Estate GmbH & Co KG” beabsichtigt, auf dem Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Lubig an der Deutschherrenstraße ein Einkaufzentrum mit einer Verkaufsfläche von 3.300 qm und zusätzlich 150 Wohnungen zu errichten. Rund ein Drittel davon sollen Sozialwohnungen werden. Da die Pläne der Fa. Lubig für den Bau eines Marktcenters mit einem Vollsortimenter (2.500qm), zusätzlichem Drogeriemarkt (800qm) und Geschosswohnbauten nach dem bestehenden Baurecht nicht zulässig sind, will Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan (CDU) es zum wirtschaftlichen Vorteil des Investors kurzerhand ändern.  CDU, SPD, FDP und Grüne unterstützen das Vorhaben des Investors und haben in der Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 25.August 2020 gegen die Stimmen des BBB beschlossen, das Planverfahren zur Änderung des Ortsrechtes einzuleiten.

BBB-Fraktionschef Marcel Schmitt sagt dazu: "Wir begrüßen zwar eine Verbesserung der Nahversorgung vor Ort, aber das Marktcenter ist uns zu großflächig geplant. Ein Einkaufzentrum dieser Größe kann nicht von Lannesdorf allein leben. Es muss auch Kunden aus weiter entfernten Ortsteilen anziehen, die mit dem Kfz anfahren. Der Investor selbst rechnet ca. 2.500 Kraftfahrzeugen pro Tag. Mit ihnen wird die Verkehrsbelastung in der Deutschherrenstraße auf 8.000 und der Paracelsusstraße auf 2700 Fahrten/Tag ansteigen. Damit wird die Lebensqualität der Anwohner im Ortskern deutlich einschränkt. Für das Einkaufszentrum sind nur 140 Stellplätze und für die 150 Wohnungen nur 60 Stellplätze vorgesehen. Das ist in unseren Augen viel zu wenig. Und es ist davon auszugehen, dass dadurch der Kampf um die Parkplätze im öffentlichen Verkehrsraum durch die neuen Bewohner und die auswärtigen Kunden noch härter wird. Das Vorhaben wird die Fläche vollständig versiegeln und so an sommerlichen Tagen mit austauscharmer Wetterlage die bestehende Hitzebelastung im Ortskern noch verschlimmern. Die geplanten Mietskasernen mit bis zu 5 Etagen und 150 Wohnungen auf dichtestem Raum fügen sich zudem nicht in die Umgebung ein. Wir lehnen das einseitig auf den Profit des Investors ausgelegte Vorhaben in seiner jetzigen Form als rücksichtslos ab.“

 

Bezüglich der Pläne von 150 Wohneinheiten rund 50 als Sozialwohnungen zu bauen, weist der BBB daraufhin, dass es in Lannesdorf und im Pennenfeld bereits heute genügend Sozialwohnungen in konzentrierter Form gibt, die eine extra Sozialbetreuung über ein Quartiersmanagement erfordern, das den Steuerzahler jährlich mehr als 100.000 Euro kostet.

 

Schmitt:“ Der Anteil der Empfänger von Sozialleistungen in beiden Ortsteilen liegt derzeit bei rund 20% und damit weit über dem Bonner Durchschnitt von 12,5 %. Zur Vermeidung von Ghettobildung und für eine bessere Durchmischung sollten nach meiner Auffassung neue Sozialwohnungen daher stattdessen in weniger belasteten Bereichen entstehen. Im Stadtbezirk Beuel liegt die Sozialleistungsquote z.B. bei nur 8,6%.“

 

Drucken

Suche im Archiv

Sie suchen ältere Pressemeldungen? Nutzen Sie einfach die Schnellsuche. Sie können hier nach Schlagworten suchen.

Bürozeiten

Montag-Freitag:           10:00 - 12:00 Uhr
Montag-Donnerstag: 14:00 - 16:00 Uhr

Eingang Rathausgasse 5-7,
Zimmer 2.08, 2. OG

So erreichen Sie uns

Altes Rathaus Am Markt 2

53111 Bonn

Telefon: 0228 / 77 54 45
Telefax: 0228 / 77 54 47