Bau der DHL-Zentrale
Bau der DHL-Zentrale
BBB: Problem ist hausgemacht
Spätestens nach Fertigstellung des Posttowers war damit zu rechnen, dass es zu einer weiteren Konzentration von Arbeitsplätzen von Post/DHL kommen würde und dass damit auch einer Bebauung im Karree Kurt-Schumacher-Straße/Heinrich-Brüning-Straße/Winston-Churchill-Straße/Heussallee Raum gegeben werden muss.
Joachim Decker, Planungssprecher des BBB im Rat: „Bedauerlicherweise wurde dafür keine stadtplanerische Vorsorge getroffen, sondern die Verwaltung hat es vorgezogen, auf vorgebrachte Wünsche von Bauherren bzw. Investoren zu reagieren."
Der BBB unterstützt die Schaffung von Baurecht für die Errichtung der für die Postzentrale/DHL benötigten Nutzflächen. Decker: „Wir setzen uns für die organisatorisch sinnvolle Zusammenführung von Verwaltungsbereichen der Post/DHL und damit für die dazu notwendige Konzentration der Arbeitplätze ein."
Der BBB bedauert, dass im Bemühen, der Post/DHL und ihrem Investor Asbeck weiter zu helfen, mit der nun vorgestellten Bauabsicht eine städtebaulich wenig glückliche Lösung vorliegt. Ein neuer Ansatz könnte darin bestehen, entlang der Winston-Churchill-Straße und in die Tiefe des Grundstücks hinein eine insgesamt nur viergeschossige Bebauung anzuordnen. Alle zusätzlich noch benötigten Nutzflächen würden dann im Eckbereich von Heinrich-Brüning-Straße und Winston-Churchill-Straße in einem Punkthochhaus (Richtgröße +/- 12 Geschosse) zusammengefasst.
Diese Punkthochhauslösung stünde im planerisch-logischen Kontext zum Langen Eugen, zu der 18-geschossigen Hochhausscheibe des Tulpenfeldes sowie dem etwas weiter entfernt stehenden Posttower. Eine nur viergeschossige Bebauung an der Winston-Churchill-Straße würde die erforderliche Abstaffelung von der straßenparallelen, dort vorhandenen Sechsgeschossigkeit des Tulpenfeldes zu den z. T. denkmalgeschützten, meist nur zweigeschossigen Altbauten an Heuss-Allee und Kurt-Schumacher-Straße herstellen.




