Gefährliche Schulwege
Gefährliche Schulwege
BBB: Klage der Eltern verständlich
Der Bürger Bund Bonn findet die beim Verwaltungsgericht Köln eingereichte Klage der Eltern gegen die Abschaffung der kostenlosen Bustickets nachvollziehbar und richtig. Mit dem Thema hatte sich der BBB bereits im Herbst letzten Jahres in Beuel auseinandergesetzt. Im April wurde das Thema bei einem Bürgergespräch auf dem Venusberg heiß diskutiert.
Walburga Koch, schulpolitische Sprecherin des BBB: „Die Stadt macht es sich bei der Frage der Kostenerstattung sehr einfach und wälzt das Problem und die Kosten auf die Eltern ab. Im Interesse der betroffenen Kinder muss hier dringend eine Lösung gefunden werden. Vorschläge gab es genug, die Verwaltung muss aber scheinbar zum Handeln gezwungen werden".
Der Bürgerbund wird die Klage beim Verwaltungsgericht Köln aufmerksam verfolgen, möchte das Thema aber auch in den politisch zuständigen Gremien erneut auf die Tagesordnung setzen. Koch: „Die Fachverwaltung sitzt in dieser Sache auf einem ziemlich hohen Ross und ignoriert offensichtlich die politischen Beschlüsse. Es kann und darf nicht sein, dass erst Kinder zu Schaden gekommen sein müssen, bevor etwas passiert".
Zum konkreten Fall äußert der Bezirksverordnete des BBB, Johannes Schott: „Ich habe für die Klage absolutes Verständnis. Der betreffende Schulweg führt u. a. durch ein längeres Waldstück am Haager Weg, kein Haus weit und breit. Es ist mir ein Rätsel, weshalb man diesen Schulweg nicht als gefährlich einstuft."




