Telekom Baskets Bonn

Der Bürger Bund Bonn (BBB) unterstützt die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des gemeinnützigen Vereins Telekom Baskets.


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Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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10.05.2007 Neues Festspielhaus

Festspielhaus

BBB: Ja zum Festspielhaus, aber an anderer Stelle

Bereits seit dem Kommunalwahlkampf 2004 besetzt der BBB das Thema „Neubau eines Festspielhauses". Anstatt fruchtlose Überlegungen anzustellen, wie denn die Beethovenhalle verbessert werden könne, wies der planungspolitische Sprecher des Bürgerbundes im Rat Joachim Decker bereits bei den Beratungen zum Hallenkonzept auf die Notwendigkeit eines Neubaus hin. Decker: „Damals wurde auch ich als Visionär belächelt, doch das ließ weder bei mir noch im BBB ernsthaft Zweifel aufkommen. Und im Rat steht der Bürgerbund mit seiner Auffassung ja inzwischen längst nicht mehr allein da". Der BBB wird in der Junisitzung des Stadtrates dem Grundsatzbeschluss für den Neubau des Festspielhauses zustimmen. Allerdings sei dies an die Voraussetzung geknüpft, dass möglichst bald ein schlüssiges Konzept für die nachhaltige Sicherung der Betriebs- und Veranstaltungskosten erarbeitet wird wie zum Beispiel durch Gründung einer zweckgebundenen, gemeinnützigen Stiftung o. ä.

Eine zweite, unabdingbare Voraussetzung gilt der Installation einer von der Stadtverwaltung unabhängigen Betriebsführung (Intendanz oder Betriebsgesellschaft), professionell und fachlich auf höchstem Niveau. Neben die Qualität des Festspielprogramms und die internationale Klasse der Protagonisten müssen unzweifelhaft gleichberechtigt primäre Eigenschaften des Festspielhauses treten: Ein unverwechselbares Erscheinungsbild, erlesene Raumakustik, geschmackvolle Innenraumgestaltung und perfekte, technische Ausstattung.

Die Lage des Hauses wird entscheidend zum Erfolg beitragen. Dass dies mit dem Standort der jetzigen Beethovenhalle gelingen kann, bezweifelt der BBB, vor allem dann, wenn die alte Halle stehen bleiben soll. Joachim Decker: „Es ist kaum anzunehmen, dass die gewünschten „Weltklassearchitekten" bereit sind, ihre Idee von einem Festspielhaus innerhalb eines städtebaulichen und architektonischen Sammelsuriums aus Mittelmäßigkeit zu realisieren".

Schon im November 2006 hat der Bürgerbund in seinem kulturpolitischen Programm beispielhaft vier Standorte vorgeschlagen. Am Montagabend haben sich die Mandatsträger des BBB einstimmig für den Standort am Rheinufer in der Gronau ausgesprochen. Der erfüllt optimal Ansprüche wie unverwechselbare Präsentation der Stadt Bonn am Rheinstrom, Krönung des hochkarätigen Architekturensembles aus Posttower, Langer Eugen und Deutsche Welle und lässt darüber hinaus Synergieeffekte mit UNCC, mit dem ehemaligen Plenarsaal und dem Wasserwerk erwarten.

Am 16. Mai hat der Bund Deutscher Architekten BDA - Sektion Bonn - zur Diskussion über das Thema „Wohin mit der Beethovenhalle" eingeladen. Der BBB wird dabei sein und sein Sprecher wird dessen Vorstellungen einbringen.