16.05.2007 Kreisel Trierer Straße / Im Wingert
Kreisel Trierer Straße / Im Wingert
BBB: Der Kreisel ist Mist!
Der neue Kreisverkehrsplatz an der Kreuzung Trierer Straße / Im Wingert ähnelt nach Ansicht des Bürger Bund Bonn (BBB) einem Schildbürgerstreich.
Johannes Schott, Bezirksverordneter des BBB: "Es handelt sich bei der Einmündung um einen hoch frequentierten Knotenpunkt. Der Kreisel mit den Überwegen ist viel zu eng geplant, so dass die Busse der Linie 620 (Venusberg) kaum mehr um die Ecke kommen."
Künftig wird man mit langen Rückstaus aus der Fahrtrichtung Ippendorf / Röttgen bzw. Venusberg bzw. Poppelsdorf rechnen müssen; die Vorfahrtsrechte werden bei starkem Verkehrsaufkommen durch den verhältnismäßig kleinen Kreisel-Durchmesser wahrscheinlich auch regelmäßig zu Missverständnissen führen.
Schott, der selbst tagtäglich an der Kreuzung vorbei kommt: "In den letzten zehn Tagen habe ich mehr Beinahe-Unfälle erlebt als in den vergangenen 10 Jahren! Hoffen wir, dass sich die Situation nach der Fertigstellung entspannen wird und der Kreisel irgendwie doch funktionieren wird."
Der Bezirksverordnete des BBB hatte bei der Abstimmung Ende 2005 erhebliche Bedenken geäußert und sich als Einziger (!) enthalten.
Für die Zukunft hofft der Bürgerbund, dass die Bezirksvertretung Bonn aus dem damaligen Abstimmungsvorgang lernt. So müssten derart weitreichende Verkehrsplanungen künftig ausführlicher und im Dialog mit den Betroffenen diskutiert werden.




