06.02.2007 Festspielhaus
Abriss Ladenzeile/Bürobauten am Langen Eugen
BBB: Ein guter Platz für ein neues Festspielhaus
Mit Freude hat der Bürgerbund die Entscheidung des Bundes aufgenommen, endlich die in der Gronau verbliebenen, die Optik empfindlich störenden Nebengebäude und Provisorien abzureißen. Gleiches gilt aber nur eingeschränkt für den Vorschlag des Rheinauenplaners Hansjakob, an deren Stelle einige Bäume zu pflanzen und den Park um diese Flächen zu vergrößern.
Der Vorschlag liegt natürlich auf der Hand, ist aber wenig originell und lässt planerische Phantasie vermissen.
Letztere geht dem BBB hingegen nicht so schnell aus. Im November veröffentlichte der Bürgerbund sein „Kulturpolitisches Programm", in dem für den Neubau des neuen Konzert- und Festspielhauses vier Standorte vorgestellt werden. Darunter auch einen direkt am Rheinufer der Gronau. Das neue Haus mit dem Arbeitstitel „RheinPhilharmonie Ludwig van Beethoven", könnte nach dieser Vorstellung zusammen mit den hoch aufragenden Eckpunkten „Langer Eugen" und Posttower, auf der Rückseite verbunden mit dem Flachbau der Deutschen Welle (Schürmannbau) eine Art „magisches Architekturdreieck" bilden.
Im Kontext zu den hochkarätigen Bauten der Umgebung wäre für den BBB dieser besondere Standort geradezu prädestiniert, durch ein weiteres, nach Inhalt und Erscheinungsform wohl einmaliges Bauwerk noch einmal überhöht zu werden.
Der planungspolitische Sprecher des BBB, Joachim Decker, meint dazu nur: „Bäume pflanzen ist gut, aber dort ein Konzert- und Festspielhaus bauen ist besser" und fährt fort: „Bekanntlich ist ja auch das Bessere immer noch des Guten Feind."




