29.01.2007 Haus der Bildung
Haus der Bildung/Zusammenarbeit CDU/SPD
BBB: Längst überfällige Entscheidung
Na endlich, es geht weiter in Bonn. Der Bürgerbund begrüßt die längst überfällige Entscheidung für das Haus der Bildung und das Bäderkonzept. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Wir haben keinen Hehl daraus gemacht, dass der BBB - trotz vieler auch jetzt noch ungeklärter baufachlicher, denkmalrechtlicher und vor allem finanzieller Fragen - für den Standort Bottlerplatz die weitaus größeren Sympathien hatte. Und für das Bäderkonzept der Verwaltung gab es keine Alternative, die unter den gegebenen Voraussetzungen einer ernsthaften Prüfung standgehalten hätte."
Nach wie vor hält der Bürgerbund für den Bereich Bottlerplatz/Windeckstraße eine städtebauliche Rahmenplanung für unverzichtbar und regt an, dies als Ideenwettbewerb auszuloben. Diesem Vorstoß des BBB im letzten Planungsausschuss mochte die Mehrheit nicht folgen, eine gute Idee bleibt es trotzdem, vielleicht gerade jetzt.
Natürlich verkaufen die OB und die SPD diese Einigung jetzt als politischen Erfolg. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sehen, dass die OB zum wiederholten Male mit einem ihrer „Großprojekte" grandios gescheitert ist. Es war nach der lautstarken und überzogenen Schelte von SPD Fraktionschef Klein in Richtung Bürgerinitiativen auf jeden Fall klug von der OB, auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen.
Bleibt jetzt abzuwarten, wie sich die weiteren Eckpunkte der Zusammenarbeit von CDU und SPD konkret auswirken. Der BBB wird dies kritisch konstruktiv begleiten und ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklungen am Bahnhofsvorplatz legen. Dr. Lang: „Wir hoffen, dass demokratische Elemente wie das Finden der besseren Argumente und das Ringen um die beste Lösung nicht nur in den politischen Hinterzimmern der beiden Parteien stattfinden".
Der Bürgerbund jedenfalls ist auch zukünftig offen für jede Form von Mitarbeit - an der Vernunft orientiert, ohne Parteiideologie und Fraktionszwänge. Er steht für offene Diskussionen und (Sach-)Entscheidungen quer durch die Parteien und Wählergruppen.




