23.1.2007 Flugplatz Hangelar
Flugplatz Hangelar bleibt auch 2007 ein wichtiges Thema für den BBB
Das Wetter ist schlecht und damit genau richtig, um in Ruhe seinen Garten und das Wochenende zu genießen. Das klingt wie Hohn, ist aber für die betroffenen Bürger in Beuel traurige Realität. Bessert sich das Wetter, ist es mit der Ruhe vorbei, weil die Tiefflieger aus Hangelar wieder kommen.
Die Situation der Bürger hat sich nach einem in der Bezirksvertretung einstimmig angenommenen Bürgerantrag zur Änderung der Platzrunde nicht im Geringsten verbessert. Die Verwaltung blockiert und die Politik ist untätig. „Noch dazu dreht man sich im Lärmschutzbeirat immer nur im Kreis und beim Regierungspräsidenten sieht man keinerlei Handlungsbedarf", so die Bezirksverordnete des Bürger Bund Bonn und Mitglied des Arbeitskreises Fluglärm in Beuel (AKFliB) Caroline Klän.
Auf zahlreiche Schreiben hat der Regierungspräsident entweder gar nicht oder nur lapidar geantwortet, weiß die Bezirksverordnete. Eine Überprüfung der Lärmpegel in den Wohngebieten unterhalb der Platzrunde durch das Landesumweltamt muss vom Regierungspräsidenten in Auftrag gegeben werden. Der aber sieht keinen Anlass dazu, weil die Piloten vorschriftsmäßig fliegen und die Bürger überempfindliche Ohren haben.
Die Platzrunde wird also nach wie vor den Hobbypiloten als Tiefflug-Grund dienen, auf der die vorgeschriebenen Mindestüberflughöhen grundsätzlich unterschritten werden. Obendrein schwebt die Landebahnverlängerung wie ein Damoklesschwert über den betroffenen Bürgen. Sie wird keinerlei Verbesserung, sondern nur noch mehr Flugbetrieb mit sich bringen und muss unbedingt verhindert werden, so Klän.
Letztendlich bleibt nur das Warten auf die nächste Kommunalwahl, bei der dann hoffentlich die pilotenfreundliche Politik der großen Parteien in Stadt und Land endlich abgestraft wird. Dann wird sich auch die Zusammensetzung in Lärmschutzbeirat und Aufsichtsrat ändern und damit auch die Einstellung den Belangen der Bürger gegenüber, hofft der Bürger Bund Bonn.




