Telekom Baskets Bonn

Der Bürger Bund Bonn (BBB) unterstützt die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des gemeinnützigen Vereins Telekom Baskets.


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Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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06.06.2007 Festspielhaus

Neues Festspielhaus

BBB will noch keine Standortfestlegung

Eine vorzeitige Festlegung auf den Standort an der Beethovenhalle für den Bau des neuen Festspielhauses wird vom Bürgerbund abgelehnt. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Es ist mit demokratischen Prinzipien unvereinbar, eine Entscheidung von derart großer Tragweite für das Ansehen der Kultur-, UNO-, Wissenschaft- und vor allem „Beethovenstadt" zu treffen, ohne zuvor eine angemessene Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der engagierten Fachöffentlichkeit an der Standortfindung durchzuführen. Der Alleingang der Verwaltung und der potentiellen Bauherren ist daher für das weitere Vorgehen überhaupt nicht förderlich. Das gilt umso mehr, als noch für eine breit angelegte Beteiligung der Musikliebhaber aus Stadt und Region an der gemeinnützigen Stiftung geworben werden muss." Und Joachim Decker, stellvertretendes Mitglied des BBB im Kulturausschuss und Mitglied der Kulturkommission ergänzt: „Ein positiver Einstieg in eine konsensfähige und damit offene Bürgerbeteiligung stellt mit Sicherheit die Durchführung eines Workshops zur Standortfindung dar, der unter Federführung der Fachverbände BDA, VfA und andere so bald wie möglich durchgeführt werden soll.

Der BBB verweist in diesem Zusammenhang wird auf den an der RWTH Aachen durchgeführten Studentenwettbewerb zum Thema Festspielhaus am Standort Beethovenhalle, der kürzlich der Bonner Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dieser hat überdeutlich gezeigt, dass ein Nebeneinander von alter Beethovenhalle und neuem Festspielhaus einfach nicht möglich ist, insbesondere dann, wenn der Neubau eine direkte optische Verbindung zum Rheinstrom haben soll. 16 der 17 teilnehmenden Studenten schlagen konsequent vor, die Beethovenhalle abzureißen, denn, so auch der betreuende Professor Ulrich Coersmeier lapidar, „der Standort am Rhein ist nun einmal von der alten Halle besetzt". Warum die bereits angedachten internationalen Stararchitekten eine andere Auffassung vertreten sollten, erschließt sich dem BBB nicht. So sei davon auszugehen, dass diese auch erst nach einem Abriss in der Lage sein werden, die so sehr erwünschten, hervorragenden Lösungen anzubieten. Decker: „Ein stadtgestalterisch unbefriedigendes, städtebauliches Konglomerat kann ja wohl kein erstrebenswertes Ziel sein." Der BBB präferiert für das neue Festspielhaus einen Standort direkt am Rheinufer in der Gronau.

In einem Änderungsantrag für die Sitzungen der unterschiedlichen Gremien zum Grundsatzbeschluss Festspielhaus fordert der BBB darüber hinaus einen offenen Architektenwettbewerb. Joachim Decker: „Ein im Einvernehmen mit der Bundesstadt Bonn von den potentiellen Bauherren durchgeführter, auf wenige Teilnehmer begrenzter Architektenwettbewerb, der ausschließlich unter internationalen Stararchitekten ausgelobt wird, ist nicht vermittelbar und kann auch von der Architektenkammer nicht toleriert werden."