Straßenprostitution
Straßenprostitution
BBB: Verwaltung muss handeln!
Der Bürgerbund hat kein Verständnis für die offensichtliche Vogel-Strauß-Politik der Verwaltung in Sachen Straßenstrich an der Gerhard-Domagk-Straße. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Da sitzen wir seit Jahren interfraktionell an einem Runden Tisch zu dem Thema und nun beendet die Verwaltung das Ganze mit einem Federstrich. Dabei waren wir bereits auf einem guten Weg zu einer Lösung, die natürlich nicht zum Nulltarif zu haben gewesen wäre."
Die Kosten für die angedachte Verlagerung in einen Bereich am Dickobskreuz mit einer Anlaufstelle für die Prostituierten inkl. Sozialbetreuung wären überschaubar. Dafür erhielte die Stadt einen Bereich, wo langfristig Straßenprostitution möglich wäre und Belästigungen im Rahmen gehalten werden könnten.
Wenn die Verwaltung jetzt aus reinen Kostengründen diesen Weg nicht weiterverfolgt macht sie damit mehr als deutlich, dass sie die Nöte der Betroffenen nicht ernst nimmt. Der Leidensdruck der Anlieger, Arbeitnehmer und Besucher an der Gerhard-Domagk-Str. ist groß. Die Verwaltung wäre gut beraten, das nicht zu unterschätzen.
Der BBB fordert die Verwaltung auf, sich schnellstmöglich wieder mit der Politik an einen Tisch zu setzen, um konkrete und bald umsetzbare Lösungen zu erarbeiten.




