Melbbad
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BBB: „Lippenbekenntnisse" reichen nicht aus!
Der Bürgerbund freut sich über die jüngsten Äußerungen verschiedener Kommunalpolitiker und der Stadtspitze. So hatte u. a. die Oberbürgermeisterin betont, dass es für das Melbbad keine dauerhaften Schließungspläne gebe und man die Arbeiten „mit hohem Tempo" vorantreibe.
In der Melbbad-Sondersitzung wurde vom Bürgerbund ein Änderungsantrag gestellt, der weitgehend auf Zustimmung stieß: Die Verwaltung prüft alle Sanierungsvarianten und stellt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten dar. Der Verwaltung wird hierbei eine mehrmonatige „Schonfrist" eingeräumt, denn die neue Verwaltungsvorlage muss erst im Herbst vorliegen.
Johannes Schott, Bezirksverordneter des BBB: „Es ist nun die spannende Frage, ob die Verwaltungsspitze den Auftrag erfüllen wird. In den vergangenen Monaten hat sie sich in Sachen Melbbad ‚nicht mit Ruhm bekleckert‘." So hätte man nach Ansicht des BBB-Vertreters direkt Erfolg versprechende Möglichkeiten untersuchen können, doch nicht einmal die halbherzig favorisierte Naturbad / Naturbadesee-Lösung sei ernsthaft auf seine Machbarkeit hin untersucht worden.
Der Bürgerbund begrüßt die für den 14. Juni angekündigte Melbbad-Demo. Johannes Schott: „Es ist absolut nachvollziehbar, dass viele Bürgerinnen und Bürger den Äußerungen der Kommunalpolitiker nicht trauen und nun für das Melbbad demonstrieren. Auch wenn die Erklärungen der politisch Verantwortlichen positiv klingen, müssen nun endlich Taten folgen. ‚Lippenbekenntnisse‘ reichen auf jeden Fall nicht aus!"
Der BBB hat bereits beantragt, dass die Stadtverwaltung direkt nach den Sommerferien Zwischenergebnisse vorlegt.




