Telekom Baskets Bonn

Der Bürger Bund Bonn (BBB) unterstützt die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des gemeinnützigen Vereins Telekom Baskets.


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Bonn-Berlin Gesetz

Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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"Beethoven-Galerie"

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BBB: Viel Illusion, wenig Realität?

Der Bürgerbund sagt nicht von vornherein „Nein", aber nüchternes Nachdenken über die Folgen einer solchen Maßnahme für die Bonner Innenstadtentwicklung ist mehr als angesagt. Und zwar nicht nur für die Innenstadt, auch für die Bonner B- und C-Zentren müssen die möglichen Auswirkungen geprüft werden. Skepsis ist in jedem Falle angebracht, ob der Investor tatsächlich zum Nulltarif das Areal inklusive Stiftsplatz aufwerten wird. Allein die Notwendigkeit gravierender verkehrsplanerischer Änderungen im Bereich der Sandkaule lässt den BBB da zweifeln.

Für die Oberbürgermeisterin scheint das Vorhaben einmal mehr ein „großer Wurf" zu sein. Den braucht sie dringend nach so vielen anderen, die es dann doch nicht wurden. Beklagenswert ist allerdings, dass der Bonner Verwaltungsvorstand das Heft des Handelns einmal mehr aus der Hand gibt und willig Bauherren bzw. Investorenwünschen folgt. Joachim Decker, planungspolitischer Sprecher des BBB im Rat: „Es wird immer deutlicher, dass eine Handlungsanweisung in Form eines wirklichen Masterplans für die Entwicklung der Bonner Innenstadt fehlt. Wie im Moment in Köln muss also unbedingt und ohne weiteres Zögern auch für Bonn ein solcher Plan aufgestellt werden. Erst danach kann schlüssig beurteilt werden, ob z.B. eine großflächige Einzelhandelsverlagerung an den Rand der Innenstadt sinnvoll ist oder Schaden bringt."

Wenn ad hoc- oder gar Gefälligkeitsentscheidungen im Spiel sind, geht das mit Sicherheit - wie aktuell auch hier - auf Kosten einer seriösen Abwägung der Interessenslagen. Aber Abwägung ist nun einmal das Grundgesetz aller städtebaulichen Planung. Und von diesem unabdingbaren Gebot gibt es beim heutigen Stand der Diskussion noch nicht viel zu vermelden.