Akteneinsicht und Zukunft des Melbbads
Akteneinsicht und Zukunft des Melbbads
BBB: Politik kommt Kontrollfunktion nach
Die Akteneinsicht zum Melbbad wurde bereits letzte Woche parteiübergreifend beantragt. Johannes Schott, Bezirksverordneter des BBB: „Es sind verschiedene Fragen aufgetaucht, die eine Akteneinsicht notwendig machen. Es geht hierbei nicht nur um die Informationspolitik der Stadt, sondern um den gesamten Verlauf der Melbbadschließung."
An der Akteneinsicht werden sich jeweils ein Vertreter der CDU, der SPD, der Grünen, der FDP und des BBB beteiligen. Schott: „Spekulationen und Gerüchte bringen uns nicht weiter. Als gewählte Bürgervertreter werden wir unserer Kontrollfunktion nachkommen." Nach der Akteneinsicht sei eine gemeinsame Stellungnahme geplant.
Der Bürgerbund ist über die Äußerung der Oberbürgermeisterin irritiert, nach der das Melbbadgelände geschlossen bleiben soll. Die Bezirksvertretung Bonn hatte sich einstimmig für eine Öffnung der Liegewiesen und des Beachvolleyballplatzes in diesem Sommer ausgesprochen. Johannes Schott: „Eine teilweise Nutzung des Geländes ist auf jeden Fall besser, als das gesamte Melbbad zu schließen. Das Melbbadgelände sollte in diesem Sommer als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen." Der BBB kann sich durchaus eine Strandbar sowie eine Großbildleinwand zur Übertragung der Fußball-Europameisterschaft vorstellen; eine zweckentfremdende Nutzung als Camping- oder Golfplatz lehne man jedoch entschieden ab.
Zur Rettung des Melbbads sei nun entscheidend, dass an dauerhaften Lösungen gearbeitet werde. Ziel müsse ein möglichst frühzeitiger Sanierungsbeginn sein. Schott: „Es ist erfreulich, dass der Stadtrat noch vor der Sommerpause eine Entscheidung zum Melbbad treffen möchte. Damit wird die Hängepartie hoffentlich beendet."




