Kapitalerhöhung Sparkasse KölnBonn
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BBB: Keine Finanzspritze aus Bonn
Der Bürgerbund Bonn spricht sich klar gegen eine Finanzspritze an die Sparkasse aus. Der BBB sieht die Stadt Köln in der Pflicht, das angeschlagene Geldinstitut zu stützen. Schließlich sei die Hauptursache für die derzeitige Situation in der Beteiligungspolitik der Kölner Sparkasse noch vor dem Zusammenschluss mit den Bonnern zu finden. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Würde es nur um die Belastungen aus der WestLB-Krise gehen, hätten die Rücklagen der Sparkasse KölnBonn dafür mehr als ausgereicht. Für Kölner Klüngeleien und mehr als fragwürdige Beteiligungen in der Vergangenheit ist Bonn nicht verantwortlich."
Gleichwohl sieht Dr. Lang, dass die Stadt dem Druck aus Köln möglicherweise nicht standhält. „Die Zurückhaltung von CDU und SPD ist bezeichnend, schließlich stehen wir kurz vor der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2008/2009. Und den könnte, neben den ohnehin noch unwägbaren Risiken aus der WestLB-Krise, ein erzwungenes Engagement bei der Sparkasse in Millionenhöhe zum Kippen bringen."
Der BBB befürchtet, dass letztlich dann doch die sowieso schon unglaubliche Schuldenlast Bonns noch weiter nach oben getrieben und zudem die Liquidität bedenklich eingeschränkt würde.




