Telekom Baskets Bonn

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Bonn-Berlin Gesetz

Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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Bebauung Brassertufer

Bebauung Brassertufer

BBB: Stadt subventioniert diese städtebauliche Katastrophe auch noch!

Hinter vorgehaltener Hand hört man inzwischen von Stadtverordneten aus allen Fraktionen Zweifel, ob die in der heutigen Ratssitzung mit dem Satzungsbeschluss endgültig auf den Weg zu bringende Neubebauung am Brassertufer wirklich die richtige Entscheidung ist. Der Bürgerbund sagt klar: Nein, sie ist es nicht. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Wir hören schon heute die Frage unserer Enkel, wie wir so etwas haben zulassen können. Parallelen zur Südüberbauung tun sich auf - auch diese Entscheidung war schon damals nicht zu rechtfertigen."

Ziel und Zweck der Neugestaltung wird in Bezug auf die Attraktivität des Areals und der Wettbewerbsforderung „die Stadt wieder besser mit der Wasserkante zu verbinden", nicht einmal annähernd gerecht. Zu massive Baukörper, die sich nicht in die Umgebung einfügen, das vorhandene Gleichgewicht stören und keine Rücksicht auf die vorhandene Baustruktur nehmen. Der BBB sieht eine unangemessene Geschossigkeit mit misslungenen Proportionen. Entstehende Freiräume werden keine Aufenthaltsqualität bieten. Der Straßenraum wird eingeengt und die fußläufige Verbindung des Rheinufers mit der Innenstadt wird erschwert statt verbessert. Das durch die Regionale 2010 formulierte Ziel der Stadtöffnung zum Rhein wird mit diesem Bau ad absurdum geführt.

Aber das allein reicht wohl noch nicht: Die Verwaltung will den Investor ganz offensichtlich auch noch subventionieren. Nicht anders ist zu erklären, dass der noch zu zahlende Grundstückskaufpreis für das benötigte städtische Areal auf etwa 1,4 Mio. Euro heruntergerechnet wird. Nicht nur, dass der angebliche Grundstückswert trotz der exzellenten Lage am Rhein nur etwa 20% des Innenstadtwertes am benachbarten Belderberg beträgt. Zusätzlich sollen von diesem schon mehr als fragwürdigen Preisabschlag - ohne dass begründete Zahlennachweise geführt und die Stadt verpflichtende oder rechtliche Gründe dargelegt werden - unbelegte Kosten in Höhe von 1,48 Mio EUR abgezogen werden. Das gibt bislang offenbar nur dem Bürgerbund Rätsel auf. Und an dieser Stelle kommt dann wieder die Parallele zur Südüberbauung: Für die Beseitigung dieser städtebaulichen Todsünde will die Verwaltung dem Investor offenbar in keinster Weise entgegenkommen, beim Brassertufer wirft sie dem Investor so wie es aussieht Millionenbeträge hinterher.