Telekom Baskets Bonn

Der Bürger Bund Bonn (BBB) unterstützt die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des gemeinnützigen Vereins Telekom Baskets.


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Bonn-Berlin Gesetz

Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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Wettbewerb Bahnhofsbereich

Wettbewerb Bahnhofsbereich

BBB: Erfolgreiches Bürgergespräch

Die Vorgaben für die Neugestaltung des Bahnhofbereiches müssen sich an den Forderungen des erfolgreichen Bürgerbegehrens orientieren, dem der Stadtrat am 9. Dezember 2004 mit deutlicher Mehrheit beigetreten war.

Darin waren sich die zahlreichen Teilnehmer der gestrigen Veranstaltung des Bürgerbunds zum Bahnhofsumfeld einig. Joachim Decker, BBB-Planungssprecher und Mitglied der Jury, die über die eingereichten Wettbewerbsarbeiten zu entscheiden hatte, stellte die vier mit einem Preis ausgezeichneten Entwürfe mit ihren Stärken und Schwächen und das vorgesehene weitere Verfahren vor. Der BBB wird nach seinen Worten weiter darauf dringen, dass das geplante Werkstattverfahren zur Weiterentwicklung und Konkretisierung der Planungsvorschläge zügig betrieben wird. Ziel müsse es, wie von Stadtbaurat Wingenfeld angestrebt, sein, Mitte des Jahres die städtischen Grundstücke europaweit zur Bebauung auszuschreiben, auch wenn dies von der Verwaltungsspitze schon wieder in Zweifel gezogen werde. Das forderte auch Professor Bergerhoff, einer der Sprecher der Bürgerinitiative, nachdrücklich.

Bernhard Wimmer, OB-Kandidat des BBB, fasste die übereinstimmende Meinung der Teilnehmer zu den inhaltlichen Anforderungen abschließend zusammen. Danach muss das Thema Südüberbauung mit einem Teilrückbau oder einem Abriss angegangen werden. Wimmer: „Nicht zusätzliche Einzelhandelsflächen sind für die Bürger Bonns dort vorrangig, sondern die Beseitigung einer von Bonns Ex-Planungschef Paul Epping selbst so bezeichneten ‚städtebaulichen Todsünde'". Diese Forderung wird auch von den vier Siegerentwürfen unterstützt, deren Verfasser übereinstimmend den Abriss der Südüberbauung als beste Lösung ansahen. Vor dem Bahnhof muss, so Wimmer, ein Platzraum geschaffen werden, der als attraktives Eingangstor in die Bonner Innenstadt einlädt. Und weiter forderten die Teilnehmer eine ausgeglichene Mischung von Geschäfts-, Büro- und Wohnnutzung. Ausdrücklich abgelehnt wurde eine Einkaufgalerie, wie sie einst von Brune geplant und von SPD und FDP bis zuletzt unterstützt worden war. „Die zusätzlichen Einzelhandelsflächen müssen die Innenstadt stärken, sie dürfen nicht an anderer Stelle zu Leerständen und Problembereichen führen," begründete Bernhard Wimmer diese Forderung der Versammlung. Und bei der Planung des Omnibusbahnhofs, für den immer noch kein abschließender Vorschlag der Verwaltung vorliege, müssten in jedem Fall über den aktuellen Bedarf hinaus Reserven für eine Verdichtung des Bonner Bus-Angebotes berücksichtigt werden.