Wettbewerb Bahnhofsbereich
Wettbewerb Bahnhofsbereich
BBB: Erwartungen haben sich erfüllt
Die vom Bürgerbund an den städtebaulichen Ideenwettbewerb geknüpften Erwartungen haben sich in mehrfacher Hinsicht erfüllt, auch wenn der allüberragende Beitrag, der „große Wurf" nicht dabei war. „Das wäre bei der Komplexität der Aufgabe allerdings auch einem Wunder gleich gekommen", so Joachim Decker, das stimmberechtigte Mitglied des BBB im Preisgericht. Trotzdem ist der BBB mit dem Ergebnis zufrieden.
Mit dem einstimmigen Urteil der Auszeichnung von vier gleichrangigen Beiträgen hat das Preisgericht eine für die Stadt kluge Entscheidung getroffen. Gut ist, dass sich alle wichtigen Themen der Bürgerwerkstatt wiederfinden, so z.B. die Platzbildung vor dem Hauptbahnhof, Alternativen zur Südüberbauung, Alternativen zur Organisation des ZOB und zu dessen Überbauung sowie Schaffung von Aufstellflächen vor dem Hauptbahnhof.
Städtebauliche Pluspunkte erkennt der BBB in der baulichen Fassung des Stadtraumes vor dem Hauptbahnhof zwischen Kaiserplatz und Rabinstraße als Ergebnis einer neuen, bahnparallelen Straßenführung. Aber auch in der moderaten Höhenentwicklung, in der Wiederaufnahme der Blockbebauung und vielen kleinräumlichen Anregungen.
Joachim Decker: „Mit den vier preiswürdigen Beiträgen sind jetzt Vorgaben auf dem Tisch, an denen konstruktiv weitergearbeitet werden kann. Das eindeutige und einstimmige Votum der Politik pro Wettbewerb - und das gegen eine zunächst zögerliche Verwaltung - hat sich gelohnt.




