Kapitaleinlage Sparkasse KölnBonn
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BBB: Keine Bürgschaft aus Bonn
Der Bürgerbund Bonn spricht sich klar gegen eine Finanzspritze an die Sparkasse KölnBonn aus, auch nicht über den Umweg einer Bürgschaft. Der BBB sieht die Stadt Köln in der Pflicht, das angeschlagene Geldinstitut zu stützen. Schließlich sei die Hauptursache für die derzeitige Situation in der Beteiligungspolitik der Kölner Sparkasse noch vor dem Zusammenschluss mit den Bonnern zu finden. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Aus unserer Sicht sind nicht die WestLB und die allgemeine Finanzkrise ausschlaggebend, sondern die Kölner Klüngeleien und mehr als fragwürdige Beteiligungen in der Vergangenheit. Dafür ist Bonn nicht verantwortlich."
Dr. Lang weist darauf hin, dass es neben der sowieso schon unglaublichen Schuldenlast Bonns bereits genügend Bürgschaftsverpflichtungen gibt. Dies werde spätestens die Eröffnungsbilanz zeigen, die von der Verwaltung noch in diesem Jahr im Rahmen des Neuen kommunalen Finanzmanagements vorgelegt wird. „Wenn von diesen Bürgschaften tatsächlich einmal größere Beträge fällig werden sollten", so Dr. Lang, „sind wir ganz schnell im Haushaltssicherungskonzept."
Für den BBB ist nicht einsehbar, dass den Bürgerinnen und Bürgern weitere Schuldenlasten aufgebürdet werden, schon gar nicht zu Gunsten eines - so traurig es nach der Erfolgsgeschichte der Sparkasse Bonn auch ist - inzwischen höchst risikoträchtigen Finanzinstituts.




