OB-Kandidat Nimptsch zur S 13
OB-Kandidat Nimptsch zur S 13
BBB: Vernunft setzt sich durch
Der Bürgerbund Bonn begrüßt die Ausführungen von Herrn Nimptsch auf der „Wahlprüfsteine"-Diskussion des VCD und dem Verkehrsforum Bonn, das Zweibahnsystem (Karlsruher Modell) für die S 13 prüfen zu wollen.
„Endlich ist einmal ein Politiker einer anderen Partei bereit, über das Karlsruher Modell für die S 13 wenigstens laut nachdenken zu wollen. Das ist ein guter Anfang", freut sich die Bezirksverordnete des BBB Caroline Klän, die sich seit Jahren für die Umsetzung des Karlsruher Modells in Bonn einsetzt.
„Wir brauchen in Beuel kein drittes Gleis für eine S-Bahn, die in Oberkassel endet. Wir brauchen eine intelligente Verknüpfung aller Schienensysteme, um vor allem das Kongresszentrum vernünftig an den öffentlichen Personennahverkehr anbinden und damit auch wirklich konkurrenzfähig machen zu können", so Klän weiter. Der kürzeste und beste Weg führe über die ertüchtigte Kennedybrücke.
„Was wir in Beuel brauchen ist ein Lärmschutz aus Bundesmittel und zwar jetzt. Entsprechende Anträge des BBB wurden bislang von allen Parteien abgelehnt, weil sie auf den „großen" Lärmschutz mit der S 13 warten. Diese unselige Verknüpfung von S 13 und Lärmschutz, der einzigen Rechtfertigung der Parteien für dieses Projekt, muss endlich aufgelöst werden."
Es sei grober Unfug an einer Fehlplanung festzuhalten, aus lauter Angst, sonst gar nichts zu bekommen, so wie es Herr Finger (Bündnis 90/Grüne) und Herr Hospes (CDU) auf der Podiumsdiskussion taten. Es sei schlicht nicht so, dass das Geld für die S 13 auf einem Konto abrufbereit herumliegen würde, so Klän. Die Ausgleichsmittel seien bereits auf der Bahnschleife zum Köln/Bonner Flughafen verbaut worden. Dieser Tatsache sei es anscheinend auch geschuldet, dass die Umsetzung der S 13 nur sehr schleppend und eher lustlos vorangetrieben würde.
Caroline Klän: „Die für den Bau notwendigen Steuergelder von bis zu 300 Mio. Euro müssen besser angelegt werden. Herr Nimptsch scheint dazu bereit zu sein. Weiter so!"




