OB und Haus der Bildung
OB und Haus der Bildung
BBB: Pleiten, Pech und Pannen
Jetzt reiht sich also auch das geplante „Haus der Bildung" in die Liste der nicht erledigten politischen „Großbaustellen" Bonns ein, die OB Bärbel Dieckmann ihrem Nachfolger hinterlassen wird. Hoffen wir mal, dass der neue OB Erfahrungen im Krisenmanagement mitbringt, die wird er nämlich brauchen: Große Probleme bei der Sparkasse und beim Kongresszentrum, Stillstand beim Bahnhofsvorplatz, beim Bäderkonzept und jetzt auch beim Haus der Bildung. Und über allem schwebt das Damoklesschwert des Nothaushalts.
Den Bürgerinnen und Bürgern sei unter diesen Bedingungen wohl kaum zu vermitteln, so Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat, dass trotzdem munter weiter über den Betrieb eines neuen Festspielhauses spekuliert werde oder die SPD in ihrem Wahlprogramm den Umzug großer Teile der Verwaltung in die neue „Bonner Mitte" bei Aufgabe des Neuen Stadthauses fordere. Da sei zurzeit wohl der Realitätssinn verloren gegangen, mutmaßt er.
„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel Missmanagement und Chaos in der Verwaltungsführung erlebt, was uns im Moment beim Haus der Bildung geboten wird, ist unerträglich", so Dr. Lang. Für die Einrichtung des Hauses der Bildung gebe es einen gültigen Ratsbeschluss, es war auch bereits Thema in den letzten Haushaltsberatungen. Es jetzt wieder in die Warteschleife zu schicken, sei nicht hinnehmbar.




