Festspielhaus
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BBB: Zurückhaltung der Telekom verständlich
„Wir interpretieren in die Äußerungen von Herrn Höttges kein geplantes Ausstiegsszenario der Telekom", so der Sprecher des BBB im Rat Dr. Hans-Ulrich Lang, „aber der Seitenhieb auf die OB und die Verwaltungsführung ist schon sehr deutlich."
Der BBB habe den Eindruck, als missbrauche die Stadt derzeit das Argument der „komplexen Abstimmungsnotwendigkeit aller Beteiligten" für ihr mangelndes eigenes Tun. In der Tat fehle ein Papier, welches das neue Festspielhaus in einen stimmigen Kontext zum übrigen Kulturprogramm stelle, insbesondere auch im Blick auf die ganz sicher höheren Zuschüsse für das Festspielhaus als bisher für die Beethovenhalle.
Daneben hätten OB und Verwaltung einen großen Teil ihrer Hausaufgaben in Sachen Festspielhaus bisher nicht erledigt. Dazu gehörten vor allem die eigenen Vorschläge für ein Betreiberkonzept sowie die Ausarbeitung der Stiftungssatzung. Dr. Lang: „Das Marketing des Festspielhauses für die Öffentlichkeit funktioniert nicht, die OB hat es bislang versäumt, die Bonner Bevölkerung mit ins Boot zu holen. Das Zeitfenster dafür ist aber nicht mehr lange auf."
Der BBB verweist auf die schwierige Haushaltslage der Stadt, die sich nach der letzten Steuerschätzung weiter dramatisch verschlechtern werde. Dr. Lang: „Unter dem Druck eines drohenden Haushaltssicherungskonzepts werden alle freiwilligen Leistungen auf den Prüfstand kommen. Ich sehe im Moment nicht, wie das Festspielhaus da hineinpassen soll, trotz der großen Chancen für Bonn durch diesen Bau. Auch insofern ist die momentane Zurückhaltung der Telekom verständlich."




