OB-Rats-Schelte
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BBB: Generalschelte war unangebracht
„Es mag ja sein, dass die OB mit vielem, was sie gesagt hat, Recht hat. Trotzdem halte ich diese Form der Generalschelte gegenüber dem Rat für unangebracht." So kommentiert Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat, die Äußerungen von Bärbel Dieckmann zum Verlauf von Ratssitzungen in Bonn und fragt „Warum jetzt?". Lang weist darauf hin, dass die OB seit 15 Jahren den Vorsitz im Rat innehat. „Es lag und liegt also auch an ihr dafür zu sorgen, dass man in gegenseitiger Achtung miteinander umgeht. Da reicht es dann aber nicht, das Geschehen mit versteinerter Miene zu erdulden."
Im Übrigen beträfen die Vorwürfe der OB beileibe nicht den gesamten Rat. Lang sehe eine ganze Reihe von Ratsmitgliedern, die ihr Mandat sehr gewissenhaft wahrnähmen und den Eindruck vermittelten, auch andere Meinungen hören zu wollen. Trotzdem bliebe bei vielen Besuchern der Eindruck einer gewissen „Machtarroganz" vor allem durch die beiden großen Fraktionen hängen, wie er aus Rückmeldungen aus dem Publikum wisse. „Das sollte diejenigen Damen und Herren im Rat, die Desinteresse und Überheblichkeit geradezu zelebrieren, zum Nachdenken bringen", so Dr. Lang, „denn ihr Mandat gibt es nur auf Zeit, und zwar von den Bürgerinnen und Bürgern."




