Doppelte Sitzungsgelder bei der Sparkasse KölnBonn
Doppelte Sitzungsgelder bei der Sparkasse KölnBonn
BBB: Unfassbare Geldverschwendung!
Trotz der wirtschaftlichen Schieflage der Sparkasse KölnBonn wird dort das Geld offensichtlich mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen. Der BBB ist entsetzt über die Auffassung des Geldinstituts, aus angeblich formalen Gründen zwei Sitzungen des Verwaltungsrates am selben Tag hintereinander stattfinden lassen zu müssen. Für jede dieser Sitzungen haben die 28 Mitglieder Anspruch auf Sitzungsgeld - nach Berechnungen des BBB macht das pro Sitzung insgesamt einen Betrag von rund 15.000 Euro. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Ein unglaublicher Vorgang, wie hier mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Ich kann mir keinen vernünftigen Grund vorstellen, warum man die anstehenden Themen nicht in einer Sitzung zusammenfassen kann. Das ist Geldverschwendung pur." Nach Auffassung des BBB schade dieser skandalöse Vorgang einmal mehr der Reputation des im Wesentlichen durch Kölner Klüngeleien angeschlagenen kommunalen Geldinstituts. Dr. Lang: „Wieder wird der Öffentlichkeit das Bild eines Selbstbedienungsladens für die Kommunalpolitik präsentiert, es ist unfassbar."
Im Gegensatz zu den Kölner Mitgliedern im Verwaltungsrat dürfen die Bonner Kommunalpolitiker ihr Sitzungsgeld nicht behalten, sondern müssen es gemäß der Ehrenordnung des Rates der Stadt Bonn zum größten Teil auf ein Sonderkonto einzahlen, aus dem die Fraktionen Spenden für soziale Zwecke leisten.




