Personalkarussell bei den Stadtwerken
Personalkarussell bei den Stadtwerken
BBB: Parteienklüngel ohne Ende
Als „Parteienklüngel ohne Ende" bezeichnet Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat, die Art und Weise, mit der die OB, CDU und SPD die Neuordnung in der Führung des Stadtwerkekonzerns betreiben. „Was uns da im Moment vorgeführt wird, so Dr. Lang, „bedient genau die Klischees, die Politikverdrossenheit befördern". Das gesamte Verfahren sei intransparent, die politischen Gremien und der Aufsichtsrat würden zum Abnickgremium degradiert.
Dabei sehe der BBB nach wie vor überhaupt keine Notwendigkeit, die Geschäftsführung demnächst mit drei Personen zu besetzen und hatte die entsprechende Ratsvorlage im Juni letzten Jahres auch abgelehnt. Bis heute gebe es keinen sachlich nachvollziehbaren Grund, an der bisherigen Verteilung auf einen Geschäftsführer und einen Arbeitsdirektor etwas zu ändern. „Hier werden unnötig zusätzliche Personalkosten geschaffen, während es seit Jahren erklärtes Ziel der Stadtwerke war, Stellen einzusparen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können", so Dr. Lang. Dies gelte im Übrigen auch für die neu zu schaffende Stelle eines Bereichsleiters Unternehmensentwicklung, was nach Ansicht des BBB eine originäre Geschäftsführungsaufgabe sei.
Insgesamt hält der BBB das geplante Personalpaket für überdimensioniert und er hätte sich eine Zweierkonstellation gewünscht, die eine Chance auf neue Impulse durch einen externen Bewerber für den Geschäftsführer gepaart mit der Kontinuität des bisherigen Arbeitsdirektors geboten hätte. Besorgt zeigt sich der BBB, dass mit Heinz-Jürgen Reining nun ausgerechnet der Mann für eine der drei Leitungspositionen vorgeschlagen würde, der die Verantwortung für die chaotische Umsetzung des neuen Buskonzepts trüge.




