Telekom Baskets Bonn

Der Bürger Bund Bonn (BBB) unterstützt die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit und Nachwuchsförderung des gemeinnützigen Vereins Telekom Baskets.


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Bonn-Berlin Gesetz

Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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Kongresszentrum

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BBB: Die ganze Wahrheit war das noch nicht

Die OB und ihre Projektbeauftragten Arno Hübner und Evi Zwiebler möchten die schwarzen Schatten, die derzeit über der Großbaustelle des Kongresszentrums im Bundesviertel liegen, mit aller Macht schön reden. Das mag aus „verkaufspsychologischer" Sicht richtig sein, handelt es sich doch um das wichtigste Zukunftsprojekt Bonns, und das darf einfach nicht scheitern. Das sieht auch der BBB im Rat so. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Trotzdem hätte die OB ihren Informationspflichten gegenüber dem Rat nachkommen müssen, und das hat sie zumindest seit April letzten Jahres nicht getan. Dass es durchaus nötig gewesen wäre, sieht man an den hektischen Aktivitäten der letzten Zeit. Und was die OB tatsächlich im April 2008 im Unterausschuss Zukunft Bonn an Informationen zur Kostenentwicklung des Baus gegeben hat, lässt sich nicht nachvollziehen: Von dieser Sitzung existiert kein Protokoll".

Nach wie vor werde der Politik und der Öffentlichkeit neben den gestiegenen Kosten für Baumaterialien die Mär von der erhöhten Zimmeranzahl und die Ausgrabung der römischen Therme als Begründung für den Aufwuchs bei den Baukosten erzählt. „Wir bleiben dabei", so Dr. Lang, „die Erhöhung der Zimmeranzahl des Hotels auf 352 und zumindest ein Betrag von 1,6 Mio. Euro für die Ausgrabung der römischen Therme sind bereits bei Vertragsunterzeichnung mit SMI Hyundai und UNCC in der Gesamtkalkulation von 140 Mio. Euro enthalten gewesen. Die höhere Hotelkapazität war ja die Hauptbegründung für die Steigerung der Baukosten von ursprünglich geplanten 70 Mio. Euro auf 140 Mio. Euro". Hier gebe es weiterhin Informationsbedarf, wolle die Verwaltung sich nicht dem Vorwurf aussetzen, das Projekt bislang unprofessionell begleitet zu haben.

In der gestrigen Sitzung des Unterausschusses gab es wenig neue und vor allem weitergehende Informationen als die bislang bekannten. Lang: „In Sachen Finanzierung bleibt das ungute Gefühl, hier könnte noch so einiges auf uns zukommen, den verbreiteten Optimismus teilen wir nicht". Lang fordert schnellstens eine neue Wirtschaftlichkeitsberechnung mit den neuen Zahlen und will auch wissen, was passiert, „wenn uns das WCCB vor die Füße fällt".