Telekom Baskets Bonn

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Der Beschluß des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 und das Berlin/Bonn-Gesetz stehen nicht zur Disposition!

 

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Bäderkonzept

Bäderkonzept

BBB: Ratsbeschluss zum Bäderkonzept neu fassen

Aus der Vorlage der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum „Neuen Frankenbad" zieht der Bürgerbund jetzt die Konsequenzen. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: „Wenn der Neubau des Frankenbades unter den vom Rat vorgesehenen Rahmenbedingungen nicht möglich ist, müssen wir das Bäderkonzept neu beschließen." Nach Ansicht des BBB sei klar, dass es ohne eine Ausweitung der Wasserfläche im Frankenbad nicht gelingen könne, den Wegfall von Fläche durch die Schließung des Viktoriabades wenigstens teilweise zu kompensieren. Dr. Lang: „Da sehen wir große Probleme auf den Schul- und Vereinsschwimmsport zukommen". Schon heute sei das Frankenbad für den Normalbürger nur noch sehr eingeschränkt nutzbar, weil es überwiegend durch Schul- und Vereinsaktivitäten belegt werde. Der BBB bringt deshalb das Melbbad als Standort für ein neues Hallenbad ins Spiel. Der Vorschlag ist, das Frankenbad im Bestand zu sanieren und bädertechnisch sowie energetisch zu optimieren. Als Ersatz für das zu schließende Viktoriabad wird am Standort Melbbad ein neues Hallenbad errichtet und mit dem vorhandenen Freibad zu einem Kombibad verbunden.

Dr. Lang: „Ein Standort für den Ersatzbau muss einen echten Ersatz für den alten Standort darstellen, daher gut an die Kernstadt angebunden und durch den ÖPNV erreichbar sein. Hierfür ist das Gelände des Melbbades hervorragend geeignet, es ist nur 2 km von der Innenstadt entfernt und verkehrlich sehr gut zu erreichen".

Bisherige Untersuchungen der Verwaltung zum Melbbad-Gelände bezogen sich auf die Errichtung eines größeren Badkomplexes. Die jetzt vorgeschlagene Lösung bedeute die Ergänzung des Freibades durch ein vergleichsweise „kleines" Hallenbad, das nach Einschätzung des BBB auf dem Gelände untergebracht werden könnte.

Der BBB fordert von Politik und Verwaltung einen konkreten Zeitplan, wie es mit dem Bäderkonzept nun weitergehen soll. Ebenfalls zügig müsse entschieden werden, ob eine Integration des Bäderbereiches in die Stadtwerke GmbH wirtschaftlich sinnvoll wäre und für die Stadt Vorteile mit sich brächte. Da diese Untersuchung bereits in Auftrag gegeben ist, sollten ihre Ergebnisse noch vor der Sommerpause zur Beratung vorgelegt werden.