Missbrauch von Baugerüsten zu Reklamezwecken in der Bonner City
25.04.2010: Missbrauch von Baugerüsten zu Reklamezwecken in der Bonner City
Pressemitteilung 25. April 2010
Da der Missbrauch von Baugerüsten zu Reklamezwecken um sich greift:
BBB fordert: Schluss mit der optischen Vermüllung der Bonner Innenstadt
Ein Blick auf Porto zeigt: Für die Verhüllung des Bonner Rathauses hätte es weit bessere Vorbilder gegeben
Bonns Stadtverwaltung bleibt nach Ansicht von Bernhard Wimmer, Fraktionsvorsitzender des Bürger Bund Bonn, einmal mehr eine Stadtverwaltung ohne klare Linie. Während der Bonner Stadtrat in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch beauftragen wird, für die Innenstadt eine Gestaltungssatzung vorzulegen, mit der das Erscheinungsbild der Bonner City aufpoliert werden soll, genehmigt oder duldet dieser bereits zum dritten Mal großfächige Reklame an Baugerüsten während laufender Renovierungsarbeiten. "Was soll eine Satzung, die dezente Werbung an Hausfassaden verlangen wird, wenn mit Zustimmung des OB wiederholt so eklatant gegen den guten Geschmack verstoßen wird?", fragt der BBB. Bernhard Wimmer: "Für uns beeinträchtigen diese riesigen Reklameflächen das schöne kleinteilige Erscheinungsbild der Innenstadt und stellen eine unerträgliche optische Vermüllung dar."
Für die nächste Bonner Bezirksvertretung wird daher BBB-Stadtverordneter Johannes Schott beantragen, künftig keine großflächige Reklame mehr an Baugerüsten zu genehmigen. "Wenn rechtlich nötig, werden wir auch beantragen, dies in der neuen Gestaltungssatzung ausdrücklich zu untersagen", kündigt Johannes Schott an.
Dass man sein Rathaus während der Fassadenrenovierung weit geschmackvoller zu Reklamezwecken einsetzen kann, als es die Stadt Bonn vermocht hat, hat Bernhard Wimmer auf seiner letzten Portugalreise mit dem anliegenden Foto dokumentiert. Die Stadt Porto, einstige Kulturhauptstadt Europas und vielleicht daher Bonn in punkto Geschmack voraus, hat dies im Herbst 2008 vorbildlich vorgemacht: Auf der Folie war während der Renovierung die dahinter liegende Fassade angedeutet. Und die Reklame, auf die man dort zur Finanzierung nicht verzichten wollte, war ganz zurückhaltend und überhaupt nicht störend angebracht.
Pressemitteilung 25. April 2010
Da der Missbrauch von Baugerüsten zu Reklamezwecken um sich greift:
BBB fordert: Schluss mit der optischen Vermüllung der Bonner Innenstadt
Ein Blick auf Porto zeigt: Für die Verhüllung des Bonner Rathauses hätte es weit bessere Vorbilder gegeben
Bonns Stadtverwaltung bleibt nach Ansicht von Bernhard Wimmer, Fraktionsvorsitzender des Bürger Bund Bonn, einmal mehr eine Stadtverwaltung ohne klare Linie. Während der Bonner Stadtrat in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch beauftragen wird, für die Innenstadt eine Gestaltungssatzung vorzulegen, mit der das Erscheinungsbild der Bonner City aufpoliert werden soll, genehmigt oder duldet dieser bereits zum dritten Mal großfächige Reklame an Baugerüsten während laufender Renovierungsarbeiten. "Was soll eine Satzung, die dezente Werbung an Hausfassaden verlangen wird, wenn mit Zustimmung des OB wiederholt so eklatant gegen den guten Geschmack verstoßen wird?", fragt der BBB. Bernhard Wimmer: "Für uns beeinträchtigen diese riesigen Reklameflächen das schöne kleinteilige Erscheinungsbild der Innenstadt und stellen eine unerträgliche optische Vermüllung dar."
Für die nächste Bonner Bezirksvertretung wird daher BBB-Stadtverordneter Johannes Schott beantragen, künftig keine großflächige Reklame mehr an Baugerüsten zu genehmigen. "Wenn rechtlich nötig, werden wir auch beantragen, dies in der neuen Gestaltungssatzung ausdrücklich zu untersagen", kündigt Johannes Schott an.




