Beueler Bütt - BBB fordert Sanierung statt Flickwerk

Der Rat hat bereits vor über einem Jahr in seiner Sitzung am 22.09.2016 auf Vorschlag des Oberbürgermeisters beschlossen (Vgl. DS 1612541EB5, Ziffer 4), das Hallenbad Beuel zu erhalten und die dafür erforderlichen Sanierungsmaßnahmen vorzubereiten. Ob die vom Rat vor über einem Jahr beauftragten Arbeiten für das Beueler Schwimmbad umgesetzt wurden, bezweifelt man beim BBB. Das Hallenbad in der Goetheallee ist seit Montag wegen schweren hygienischen Mängeln und technischen Problemen geschlossen. Die Reparatur der Schäden wird voraussichtlich min. 3 Monate in Anspruch nehmen.

Dazu sagt BBB-Bezirksverordnete Huberta Kern: „Der Ratsauftrag, die Sanierung der Beueler Bütt vorzubereiten, ist ganz offensichtlich nicht umgesetzt worden. Andernfalls wäre man bei der Stadt von der jetzt eingetretenen Entwicklung nicht überrascht worden. Dass die Anlagen des Bades überaltert und teilweise in ihrer Funktion gestört sind, hätte man beim SGB und dem Sportamt wissen können, ja müssen. Warum die Beueler Bütt jetzt wieder nur geflickt werden soll, kann ich nicht verstehen. Aus unserer Sicht sollte das Geschehen zum Anlass genommen werden, die bereits beschlossene Sanierung des Beueler Hallenbades umzusetzen, statt erneut nur Einzelschäden zu beheben. Bei einer reinen Reparaturdauer von 12-15 Wochen und der notwendigen Ausschreibungsdauer im Vorfeld ist in der laufenden Wintersaison 2017/18 ohnehin nicht mehr mit einer Öffnung des Beueler Hallenbades zu rechnen.“

 

Vor dem Hintergrund der vom OB in der Ratssitzung am 22.09.2016 getroffenen Aussage, nach der die erforderlichen Sanierungsmittel für das Beueler Bad im Haushalt vorgesehen seien, fragt sich die BBB-Fraktion, warum im heute tagenden Finanzausschuss u.a. für die Reparatur der Beueler Bütt nochmals zusätzlich Mittel in Höhe von 650.000 EUR (Vgl. DS1713351) bereitgestellt werden sollen.

 

„Wenn die Mittel für eine Sanierung des Beueler und auch des Hardtberger Hallenbades doch im Haushalt bereit stehen, sollten sie auch entsprechend genutzt und nicht anderweitig, etwa zur versteckten Umwegfinanzierung des neuen Zentralbades in Dottendorf, herangezogen werden“, so Bezirksverordnete Huberta Kern, die zu diesen Fragen für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Beuel am 6. Dezember einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag eingebracht hat.

 

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