Leerstand städtischer Immobilien - Stadt lässt Wohnungen und Büroflächen sträflich verkommen

Während Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan nicht müde wird, in seinen Vorlagen zu betonen, dass Bonn dringend bezahlbaren Wohnraum und für Unternehmen Büroflächen benötigt, stehen städtische Wohnungen und Büroflächen teils seit mehreren Jahren leer. Der Leerstand betrifft über 30 Objekte verschiedener Art und ist bei Häusern wie die in der Budapester Straße 19 und 21 sowie dem ehemaligen VHS-Gebäude in der Wilhelmstraße für jeden Bürger offensichtlich.

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „In städtischem Eigentum stehende Gebäude sollten aus unserer Sicht entweder selbst genutzt, vermietet oder sinnvoll vermarktet werden. Stattdessen aber verharrt die Stadtverwaltung seit Jahren in Untätigkeit, lässt städtischen Büro- und Wohnraum in sträflicher Weise verkommen und mietet für ihren Eigenbedarf obendrein zunehmend Fremdflächen an. Für uns ist diese Art der Liegenschaftsverwaltung nicht zuletzt mit Blick auf die prekäre Haushaltslage der Stadt untragbar.“

Die BBB-Fraktion erwartet vom Oberbürgermeister, dass er dem Rat zeitnah berichtet, wie es aus dessen Sicht mit den brachliegenden Objekten der Stadt weiter gehen und der Widerspruch im Reden und Handeln der Stadt aufgelöst werden soll.

Schmitt: „Eine Neuausrichtung der städtischen Liegenschaftsverwaltung scheint dringend geboten.“

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