„Friedensdemo“ vor dem Rathaus - BBB: Bundeswehr gehört zu Bonn

Am Wochenende haben sich anlässlich des Tages der Bundeswehr einige Demonstranten vor dem Bonner Rathaus zu einer Kundgebung gegen die Anwesenheit der Streitkräfte in Bonn ausgesprochen. Dass die Bundeswehr - anders als in den beiden vergangenen Jahren - nicht vor Ort für sich warb, erklärten die Friedensaktivisten kurzerhand zu ihrem „Verdienst“. Mit den Aktionen der Vorjahre habe man den Marktplatz wieder für den Frieden „zurückerobert“, war weiter aus Kreisen der Demo-Teilnehmer zu hören. Die vor Bonns guter Stube geäußerte Kritik an der Bundeswehr und an deren Öffentlichkeitsarbeit hält die BBB-Fraktion hingegen für völlig unangemessen.

BBB-Fraktionsvorsitzender Marcel Schmitt: „Die Bundeswehr gehört untrennbar zu Bonn. Wenn unsere Streitkräfte in der Öffentlichkeit über den Dienst in ihren Reihen informieren möchten, sind sie für uns auf Bonns Plätzen jederzeit willkommen. Wer der Bundeswehr unterstellt, mit ihrer Informationsarbeit fürs `Sterben zu werben´ und meint, die Verteidigungspolitik der Bundesregierung verstoße gegen Werte wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit offenbart eine bedenkliche Einstellung. Wer, wenn nicht die Bundeswehr als Teil des Nato-Bündnisses soll die Sicherheit und Souveränität Deutschlands im Ernstfall sicherstellen und haben nicht die Ereignisse in der Ukraine und der Zugriff Russlands auf die Krim bewiesen, wie wichtig es ist, eine einsatzfähige Landesverteidigung zu haben? Die `Friedensbewegten´ vom Marktplatz sollten auch einmal darüber nachdenken, dass die Abschaffung der Bundeswehr die Einstellung humanitärer Not- und Katastrophenhilfe bedeuten kann. Oftmals ermöglicht erst die Bundeswehr - über deren Einsätze im Übrigen allein der Bundestag und nicht die Bundesregierung entscheidet - das Engagement ziviler Hilfsorganisationen im Ausland.“

Gerade am Standort Bonn, dem ersten Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, befördert eine offene Ablehnung der Bundeswehr aus Sicht der BBB-Fraktion genau das, woran Bonn nicht gelegen sein kann, nämlich eine noch stärkere Verlagerung insbesondere auch ziviler Arbeitsplätze nach Berlin.

 

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