Denkmalgerechte Sanierung der Beethovenhalle - BBB fragt nach Gründen für Kostensteigerungen bei Honoraren

Ob Kongresszentrum, Haus der Bildung oder aktuell die denkmalgerechte Sanierung der Beethovenhalle: Allen Projekten gemein ist der Umstand, dass nachträgliche Änderungen, die bei der Planung und Ausschreibung nicht berücksichtigt wurden, nicht nur die Baukosten in die Höhe treiben, sondern auch die Honorare der beteiligten Architekten, Planer und Generalunternehmer. Die BBB-Fraktion möchte daher im nächsten Projektbeirat Sanierung Beethovenhalle am 28. Juni von Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan erfahren (vgl. DS 1711762), welche Kostensteigerungen bei der Sanierung der Beethovenhalle aus seiner Sicht vorhersehbar und damit vermeidbar gewesen wären.

BBB-Stadtverordneter Johannes Schott: „Nachdem sich herausgestellt hat, dass beim Haus der Bildung die nachträglichen Wünsche der Nutzer nur in unerheblichem Maße ursächlich für die Kostensteigerungen waren, muss die Suche nach den `Kostentreibern` fortgesetzt werden. Es ist schon ein offenes Geheimnis, dass Bauzeitverzögerungen von Firmen gerne für nachträgliche Forderungen oder gar `Beschleunigungsprämien` genutzt werden. Ein besonderes Augenmerk sollte nun auch auf beteiligte Auftragnehmer wie Architekten gelegt werden, deren Honorar sich an den tatsächlichen Baukosten misst. Wenn diese Beteiligten an Baukostensteigerungen sogar ein gesteigertes Interesse haben, weil ihnen dadurch mehr Honorar zusteht, läuft irgendetwas gewaltig schief. Wenn man als Stadt keinen Einfluss auf die entsprechenden Regelwerke hat, sollte man aus Sicht der BBB-Fraktion einmal darüber nachdenken, den Architekten im Gegenzug erzielte Einsparungen bei den Baukosten finanziell schmackhaft zu machen.“

 

 

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